Viele Kommunen stehen vor der gleichen Herausforderung: Immer neue Tablets und Smartphones werden angeschafft, während ganze Schränke voller Altgeräte ungenutzt liegen bleiben. Das bindet Budget, blockiert Lagerflächen und wirft Fragen zu Datenschutz, Nachhaltigkeit und Brandschutz auf.

Warum Altgeräte jetzt zum Thema werden

In vielen Verwaltungen, Schulämtern und städtischen IT-Abteilungen stapeln sich vermehrt ausgemusterte Tablets und Dienst-Smartphones. Aktualisierte Medienentwicklungspläne, Digitalpakt-Mittel und kurzfristige Beschaffungswellen während der Pandemie haben die Gerätelandschaft stark wachsen lassen – aber kaum jemand hat eine klare Exit-Strategie für die erste Generation dieser Hardware. Für IT-Verantwortliche bedeutet das: wachsende Gerätebestände, wachsende Risiken – und ein zunehmender Druck, das Thema professionell zu lösen.

Risiken für IT, Beschaffung und Schulträger

Aus Sicht der IT sind ungenutzte Tablets und Smartphones vor allem ein Datensicherheitsrisiko: Auf den Geräten liegen häufig personenbezogene Daten von Beschäftigten, Bürgerinnen und Bürgern oder Schülern, die nach DSGVO eindeutig geschützt werden müssen. Kommen Geräte abhanden oder werden ohne zertifizierte Löschung abgegeben, drohen nicht nur Imageschäden, sondern auch haftungs- und datenschutzrechtliche Konsequenzen.

Für Einkaufsabteilungen und Kämmereien wirkt sich das Thema direkt auf den Haushalt aus: Altgeräte verlieren mit jedem Monat an Restwert, gleichzeitig wurden die Anschaffungskosten bereits aus Mitteln finanziert. Werden die Geräte nicht verwertet, gehen Kommunen gleich doppelt leer aus – sie tragen die Kosten, ohne die vorhandenen Werte zu realisieren, und müssen dennoch Neuanschaffungen tätigen.

Schulämter stehen zudem zwischen pädagogischen Anforderungen und knappen Budgets: Während an einer Schule veraltete Tablets im Schrank liegen, fehlt an anderer Stelle oft genau diese Hardware für einzelne Klassen, Inklusionssituationen oder Leihpools. Ohne strukturierten Prozess für Rücknahme, Aufbereitung und Umverteilung bleiben diese Potenziale ungenutzt.

Was eine moderne Verwertung leisten muss

Eine zeitgemäße Lösung für kommunale Altgeräte muss mehrere Anforderungen gleichzeitig erfüllen:

– Vollständige, nachprüfbare Datenlöschung nach anerkannten Standards, idealerweise mit Zertifikat und BSI-konform für jedes Gerät.

– Ein klar dokumentierter Prozess von der Abholung über die Prüfung bis zur Wiederverwendung oder zum Recycling.

– Konforme Umsetzung von Umwelt- und Entsorgungsvorschriften (z.B. ElektroG, WEEE), damit die Kommune rechtlich auf der sicheren Seite ist.

Gleichzeitig erwarten viele Kommunen, dass ökologische und soziale Aspekte sichtbar berücksichtigt werden: Refurbishment statt Direktverschrottung, transparente Recyclingwege in Europa, sowie möglichst eine zweite Nutzung der Geräte – etwa im Bildungsbereich oder in sozialen Projekten. Genau hier kann eine Kooperation mit spezialisierten Verwertungspartnern wie Green2B helfen, aus einem „Altlasten-Thema“ ein Nachhaltigkeitsprojekt zu machen.

So wird aus Altgeräten ein Nachhaltigkeitshebel

Mit einem strukturierten Ansatz lassen sich ungenutzte Tablets, Smartphones und Laptops in wenigen Schritten in einen messbaren Mehrwert verwandeln:

– Gerätebestand erfassen: Welche Geräte liegen wo, in welchem Zustand, mit welchen Datenbeständen?

– Verantwortlichkeiten klären: Wer entscheidet über Aussteuerung, Datenlöschung und die weitere Verwendung – IT, Kämmerei, Schulamt?

– Verwertungspartner einbinden: Ein externer Spezialist wie Green2B übernimmt Logistik, Datenlöschung, Refurbishment und Recycling nach zertifizierten Prozessen.

Die Kommune profitiert dabei mehrfach: Ein Teil der Geräte erhält nach professioneller Aufbereitung ein zweites Leben, etwa in anderen Organisationseinheiten oder in Bildungs- und Sozialprojekten; nicht mehr nutzbare Hardware fließt in ein fachgerechtes Recycling, bei dem wertvolle Rohstoffe zurückgewonnen werden. Gleichzeitig können durch den Verkauf oder die Gutschrift von Altgeräten Budgets für zukünftige Beschaffungen entlastet werden.

Was IT, Einkauf und Schulamt konkret gewinnen

Für IT-Verantwortliche entsteht Transparenz über den gesamten Lifecycle der mobilen Endgeräte – von der Erstbeschaffung über den Einsatz bis zur endgültigen Verwertung. Die dokumentierte Datenlöschung reduziert Risiken und bietet eine saubere Grundlage für interne und externe Audits.

Einkaufsabteilungen erhalten belastbare Zahlen: Wie viele Geräte wurden ausgesteuert, welcher Restwert wurde erzielt, welche Entsorgungskosten konnten vermieden werden? Das erleichtert nicht nur die Argumentation in politischen Gremien, sondern unterstützt auch nachhaltige Beschaffungsstrategien, bei denen Gesamtkosten und Umweltwirkungen über den gesamten Nutzungszyklus betrachtet werden.

Schulämter wiederum gewinnen Handlungsspielraum: Aufbereitete Geräte können gezielt dort eingesetzt werden, wo sie den größten pädagogischen Effekt entfalten – zum Beispiel in Lernbüros, Förderklassen oder Leihpools für Familien ohne eigene Endgeräte.

Wie der Einstieg gelingt

Der erste Schritt ist oft klein: eine Pilotphase mit einem klar abgegrenzten Gerätepool – etwa den Tablets aus einem abgeschlossenen Rolloutjahrgang oder den Dienst-Smartphones einer Fachverwaltung. In diesem Rahmen lassen sich Prozesse, Schnittstellen und Zuständigkeiten erproben, ohne die gesamte Organisation gleichzeitig umstellen zu müssen. Schauen Sie sich gerne unsere Detailseite zur Verwertung ausgedienter Schul-Tablets an: Hier Klicken

Wichtig ist, dass IT, Einkauf und Schulamt von Anfang an gemeinsam auf das gleiche Zielbild hinarbeiten: sichere, transparente und nachweislich nachhaltige Verwertung aller mobilen Endgeräte der Kommune. So wird aus einem vermeintlichen Nebenprojekt ein Baustein der eigenen Digital- und Nachhaltigkeitsstrategie – und aus vollen Geräteschränken ein sichtbarer Beitrag zu Klima-, Ressourcen- und Bildungsgerechtigkeit.

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